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emacs, xemacs

Der König der Editoren. Emacs ist in Lisp geschrieben und verwendet Lisp als Makrosprache. Er ist sehr flexibel aufgebaut und es gibt eine unglaubliche Zahl an Erweiterungen. (Wem die Zeitrechnungen der monotheistischen Religionen nicht reichen, kann auch zwischen den drei Mayakalendern wählen. Weiterhin kann man diverse Spiele direkt im Editor spielen oder sich psychologisch beraten lassen.) Aus dem Editor lassen sich direkt Compiler und Debugger aufrufen, für LATEXgibt es eine hervorragende Unterstützung.

Wer sich nicht eine Unzahl von Tastaturkürzeln merken will, sollte sich den xemacs ansehen. Für diesen gibt es auch ein sehr umfangreiches Modul für news (GNUs) und verschiedene Mailreader.

xemacs läßt sich auch auf der Konsole nutzen, einfach mit der Option -nw (no windows) aufrufen.

Wer einen wirklich gut konfigurierten xemacs ansehen möchte, sollte sich die Konfigurationsdateien von http://www.socha.netRobin Socha ansehen.

In den Dateien .emacs bzw. .xemacs werden die Einstellungen für den Editor abgelegt. Für den Anfang sollte man auf bereits getestete Versionen, wie die oben genannte, zurückgreifen und diese an seine Bedürfnisse anpassen.



Matthias Kabel
2000-01-23