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Konfigurationsdateien

Unter Unix lesen die Programme normalerweise einzelne ASCII-Dateien zu ihrer Konfiguration ein. Dabei werden diese Informationen nicht in eine zentrale Datei geschrieben, sondern jedes Programm bringt ein oder mehrere Dateien mit. X11 Programme können meist zusätzlich durch Einträge in .Xressources verändert werden. Dieses System bedeutet zwar eine sehr hohe Flexibilität, bringt aber eine gewisse Unübersichtlichkeit mit sich.

So müssen Angaben zum Rechnernamen unter Umständen vielfach in einzelne Dateien eingetragen werden. Bei Änderungen wird leicht ein Eintrag übersehen. Werden, wie bei debian alle Konfigurationsdateien unter /etc gespeichert so kann man mittels eines grep noch relativ leicht die Übersicht behalten. Unter SuSE wird das schon schwieriger, wenn man sich nicht konsequent auf YAST verläßt, da hier teilweise onfigurationen unter /usr/libbzw. /var/lib liegen.



 

Matthias Kabel
2000-01-23