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Partitionen

Man kann zwar die gesamte Platte(n) in einem Stück nutzen, dies ist sicherlich die einfachste Möglichkeit, kann aber auch zu Nachteilen führen. Wenn die eigentlichen Daten, also /home und evtl. noch eine Sicherung der Konfigurationsdateien (unter debian alle unter /etc) auf einer eigenen Partition liegen, kann diese einfach gesichert werden. Der Einbau einer weiteren Platte, das Zusammenlegen anderer Partitionen anderer Betriebssysteme mit dem Linuxsystem wird ereichtert.

Sollte geplant sein, einige 10.000 Artikel aus dem usenet aufzubewahren, so kann es auch sinnvoll sein, diese auf eine eigene Partition mit einer inode-Größe von 4096 Byte zu legen, da die Artkel meist eine Größe unter 4 kByte haben.

Weiterhin ist meist eine Swap Partition gewünscht, da auf eine eigene Partition schneller zugegriffen wird als auf eine Swapdatei. Diese Swappartition sollte in der Mitte der Festplatte liegen, um einen schnellen mittleren Zugriff zu gewährleisten. (Nur sinnvoll wenn die Swappartition auch belastet wird) Besser noch, wenn die Swappartition auf einen anderen Platte liegt, da dann die Zugriffe auf die Daten und Swap parallel ausgeführt werden können.

Grundsätzlich sollten die Partitionen nicht zu fein aufgeteilt werden, da das Dateisystem dann nicht mehr atmen kann und einzelne Partitionen bereits voll sind, während eigentlich noch genügend Platz vorhanden wäre.


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Matthias Kabel
2000-01-23